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Fragen & Antworten

Die häufigsten Fragen und Antworten zur Benutzung der Funkloch-App haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Sollten Sie in den hier vorliegenden FAQ die benötigte Information für Ihr Problem nicht finden, stehen wir Ihnen unter der E-Mail Adresse info@breitbandmessung.de gerne zur Verfügung.

Breitbandmessung/Funkloch-App

Erforderliche Angaben

Warum muss der Standort freigegeben werden?

Um die von Ihrem Endgerät aktuell genutzte Netztechnologie regional zuordnen und Ihnen auf einer Karte anzeigen zu können, benötigen wir Ihren Standort. Messpunkte werden nur dann erhoben, wenn die Positionsgenauigkeit bei 50 Meter oder darunter liegt. Ist der Standort zu ungenau (über 50 Meter), findet eine Erfassung nicht statt.

Die Standortzuordnung dient auch der aggregierten Kartendarstellung. Die individuellen Ergebnisse aller Nutzer werden hier zusammengefasst dargestellt.

Vor und während der Erfassung

Welche Netze werden auf meinem Endgerät erfasst?

Innerhalb der Netzverfügbarkeitserfassung werden der Mobilfunknetzbetreiber und die Technologie erfasst, mit dem/der Ihr Endgerät aktuell verbunden ist. Es erfolgt somit eine Aufzeichnung der Verfügbarkeit ausschließlich zu Ihrem Anbieter bzw. zu dem Mobilfunknetzbetreiber, mit dem sich Ihr Endgerät laut Vertrag verbinden darf.

Eine Unterscheidung hinsichtlich mobiler virtueller Netzwerkbetreiber wird nicht vorgenommen.

Ist eine Netzerfassung auch in einem Funkloch möglich und wie werden die Ergebnisse übermittelt?

Die Erfassung ist unabhängig von der Netzverfügbarkeit möglich und findet somit auch in einem Funkloch statt. Die erhobenen Messpunkte werden auf dem Endgerät gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt bei einer ausreichend guten Datenverbindung (WLAN, 3G/4G/5G) übermittelt.

Muss ich während der Netzerfassung irgendetwas beachten? Wie kann ich eine optimale Umgebung herstellen?

Bitte stellen Sie sicher, dass im Falle eines LTE-Vertrages auch die entsprechende Datenoption auf Ihrem Endgerät freigeschaltet wurde.

Öffnen Sie unter Apple iOS „Einstellungen“ und tippen Sie auf „Mobiles Netz“ und anschließend auf „Datenoptionen“. Aktivieren Sie LTE für „Sprache & Daten“.

Bei Android aktivieren Sie bitte unter dem Menüpunkt „Mobile Netzwerke“ den Netzmodus „5G/4G/3G/2G“ (automatisch verbinden). Die Menüpunkte können je nach Hersteller und Version variieren.

Bitte stellen Sie des Weiteren sicher, dass ein ggf. vorhandener Energiesparmodus bei Nutzung der Netzverfügbarkeit deaktiviert wurde.

Öffnen Sie unter Apple iOS „Einstellungen“ und tippen Sie auf „Batterie“. Stellen Sie den Stromsparmodus ggf. auf die Position aus.

Unter Android deaktivieren Sie den Energiesparmodus innerhalb der „Einstellungen“ unter dem Menüpunkt „Gerätewartung“ in dem Unterpunkt „Akku“. Menüpunkte können je nach Hersteller und Version variieren.

Belastet die Aufzeichnung mein Mobilfunk-Datenkontingent?

Während einer Netzverfügbarkeitserfassung werden Ihnen die einzelnen Messpunkte auf einer Karte angezeigt. Die bei den Betriebssystemen (Android und Apple iOS) nativ bereitgestellten Kartenfunktionen laden das nötige Kartenmaterial im Laufe der Erfassung über die zur Verfügung stehende Datenverbindung. Gegebenenfalls greifen die Kartenfunktionen auf bereits zwischengespeicherte Karten zurück und reduzieren somit die zu ladenden Daten.

Bei der Erfassung der Messpunkte und einer anschließenden Übermittlung an die Auswertesysteme werden pro 100 Messpunkte ca. 0,1 MB (Megabyte) Daten übertragen.

Kann die Datennutzung bei Nutzung der Verfügbarkeitserfassung reduziert werden?

Sie haben die Möglichkeit die Anwendung in den Hintergrund zu legen und somit das Laden einzelner Kartenabschnitte zu reduzieren.

Muss die Aufzeichnung bei der Erfassung die ganze Zeit angezeigt werden, oder kann das Smartphone anderweitig genutzt werden?

Nach Start der Aufzeichnung können Sie parallel andere Anwendungen nutzen. Die Netzerfassung läuft bis zu einer aktiven Beendigung durch den Anwender weiter. Die laufende Erfassung wird Ihnen unter Apple iOS mit einer blauen Darstellung der Uhr angezeigt. Bei Android erhalten Sie eine bleibende Benachrichtigung in der Hinweisanzeige.

Warum liegen die Messpunkte teilweise unterschiedlich weit auseinander?

Der Abstand zwischen den Messpunkten bestimmt sich abhängig von der festgestellten Geschwindigkeit, mit der Sie sich bewegen.

Ab einer Geschwindigkeit von über 10 m/s (z. B. Fortbewegung in einem Auto oder Zug) wird ca. alle 50 Meter eine Netzerfassung vorgenommen. Bei einer Geschwindigkeit zwischen 4 m/s und 10 m/s (z. B. Fortbewegung mit einem Fahrrad) erfolgt eine Erfassung ca. alle 25 Meter und bei unter 4 m/s (z. B. Fortbewegung zu Fuß) ca. alle 10 Meter.

Warum werden 4G-Messpunkte ohne LTE-Vertrag erfasst?

Im Rahmen der Funklocherfassung wird die aktuelle Verbindung des Endgerätes mit dem Mobilfunknetz erfasst und aufgezeichnet. Die entsprechenden Punkte werden je nach Verbindungstyp farblich in einer Karte dargestellt.

In bestimmten Konstellationen kann es dazu kommen, dass Sie in der Kartendarstellung 4G-Messpunkte angezeigt bekommen, obwohl Sie keinen LTE-Vertrag besitzen. Dies erfolgt dann, wenn an dem entsprechenden Standort kein 2G- und/oder 3G-Netz aber ein 4G-Netz (LTE) verfügbar ist.

Ist Ihr Smartphone technisch in der Lage, die 4G-Netztechnologie/LTE z.B. für Notrufe zu nutzen, stellt es eine entsprechende Verbindung her. Da Sie jedoch keinen Mobilfunkvertrag zur 4G Nutzung besitzen, besteht keine darüber hinausgehende Kommunikationsverbindung über die eingebuchte Netztechnologie. Eine Netzabdeckung mit 4G ist aber gleichwohl gegeben.

Warum ist eine 5G-Erfassung nur bei der Android-App möglich?

Eine Erfassung des 5G-Mobilfunkstandards ist derzeit nur mittels Android-Version der Breitbandmessung/Funkloch-App möglich, da hier bereits Endgeräte im Markt verfügbar sind, die den Standard nutzen können. Eine Erweiterung für iOS wird umgesetzt, wenn die entsprechenden Endgeräte 5G-kompatibel sind.

Was bedeutet die Anzeige „Eine ungenaue Geoposition (größer 50 Meter) wurde erkannt.“?

Für eine Zuordnung der individuellen Netzverfügbarkeit zu einem Ort, wird eine Geo-Positionsgenauigkeit von 50 Meter oder kleiner vorausgesetzt.

Innerhalb von Gebäuden, Zügen oder Autos kann der GPS-Empfang z.B. durch metallbedampfte Scheiben beeinträchtigt werden und die geforderte Genauigkeit von 50 Meter oder weniger ggf. nicht erreicht werden. Eine Aufzeichnung der aktuellen Netzverfügbarkeit findet in diesem Fall nicht statt. Sobald eine Positionsbestimmung die Anforderungen wieder erfüllt, erfasst die App weitere Messpunkte. Durch Positionsänderung des Endgeräts können Sie ggf. den GPS-Empfang ihres Smartphones verbessern.

Was bedeutet die Anzeige „Eine aktive WLAN-Verbindung wurde erkannt.“?

Ziel ist die Erfassung des Status quo der in Deutschland verfügbaren Netzverfügbarkeiten im Mobilfunk. Eine Erfassung der WLAN-Versorgung steht nicht im Fokus.

Für die Dauer einer aktiven WLAN-Verbindung werden keine Messpunkte erfasst. Nach Deaktivierung der WLAN-Funktionalität oder einem Ausbuchen aus dem WLAN wird die Erfassung automatisch fortgesetzt.

Was bedeutet die Anzeige „Der Flugmodus und/oder eine deaktivierte Option „Mobile Daten“ wurden erkannt.“?

Sollte der Flugmodus Ihres Endgerätes aktiv sein oder Sie eine mobile Datennutzung (nur Apple iOS) auf Ihrem Endgerät deaktiviert haben, wird die Erfassung der Netzverfügbarkeit für die Dauer des aktiven Flugmodus bzw. der deaktivierten mobilen Datennutzung ausgesetzt.

Nach Beendigung des Flugmodus oder Aktivierung der Datennutzung wird die Erfassung automatisch fortgesetzt.

Was bedeutet die Anzeige "Die Verbindung zu Ihrem Mobilfunknetz ist nicht eindeutig bestimmbar."?

Das Apple iOS Betriebssystem setzt innerhalb eines Funkloches nach einer bestimmten Zeit automatisch einen nicht eindeutig definierten Netzzustand. Daher erscheint nach Aufzeichnung einiger Messpunkte mit "kein Netz" ggf. der Hinweis in der App, dass die Verbindung zu Ihrem Mobilfunknetz nicht eindeutig bestimmbar ist. Die Erfassung wird dann unterbrochen und erst wieder fortgesetzt, wenn eine eindeutige Verbindung vorliegt.

Dieses Verhalten konnte von Apple bestätigt werden und eine Änderungsanfrage, zur Behebung der fehlerhaften Netzzustandsmeldung, wurde an Apple adressiert. Parallel prüfen wir verschiedene weitere Lösungsmöglichkeiten. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Was bedeutet die Erfassung von „kein Netz“?

Die Erfassung von „kein Netz“ entspricht dem aktuellen Status Ihres Endgeräts und bedeutet, dass Ihr Endgerät keinen Empfang hat. Ggf. können aber andere Nutzer an dieser Stelle eine Netzverbindung vorweisen. Dies kann an der vereinbarten Leistung des Mobilfunkvertrages oder technischen Einflussfaktoren wie z. B. der Endgeräteleistung liegen. Des Weiteren wird bei einer Netzverfügbarkeitserfassung ausschließlich das Netz erfasst, mit dem sich Ihr Endgerät verbinden darf. Weitere ggf. an diesem Standort verfügbare Mobilfunknetze werden nicht erfasst.

Welche Faktoren können das Ergebnis beeinflussen?

Mehrere Faktoren haben möglicherweise Einfluss auf die Netzverfügbarkeit. Dies sind vor allem:
  • die Entfernung des Endgeräts zum Sendemast,
  • die Ausrichtung der Antenne,
  • ggf. auf der Strecke zwischen Endgerät und Sendemast befindliche Hindernisse,
  • das Endgerät (u. a. technisch realisierte Sende-/Empfangsleistung, unterstützte Mobilfunktechnologie),
  • die aktuelle Wetterlage,
  • die aktuelle Geschwindigkeit und Richtung mit der Sie sich durch die Funkzelle bewegen,
  • die vertraglich vereinbarten nutzbaren Mobilfunktechnologien.


Zu den erfassten Werten

Wann werden die Daten übermittelt?

Nach dem Beenden der Erfassung werden die Ergebnisse auf dem Endgerät gespeichert sowie an die Breitbandmessung übermittelt. Sollte zu diesem Zeitpunkt keine Anbindung mit ausreichender Bandbreite (3G, 4G, 5G oder WLAN) vorliegen, erfolgt die Übertragung zu einem späteren Zeitpunkt bei Vorliegen einer entsprechenden Anbindung.

Welche Daten werden gespeichert?

Neben den ermittelten Messpunkten und der ermittelten Mobilfunktechnologie werden weitere technische Daten erhoben, um ggf. festzustellen, ob weitere Faktoren wie z. B. der Endgerätetyp das Messergebnis beeinflussen.

Bei jeder Erfassung werden die unter Punkt 2 des Datenschutzes genannten Ursprungsdaten gespeichert.

Zur Kartendarstellung

Was enthält die Funkloch-Karte?

Die Funkloch-Karte enthält die von Nutzern der Funkloch-App gemeldeten Messpunkte. Die Ergebnisse werden aggregiert in Form von Hexagonen (Waben) dargestellt. Die Größe der Hexagone variiert je nach Zoomstufe. Die Hexagone geben die dort erfassten Netztechnologien (kein Empfang, 2G, 3G oder 4G) wieder. Die erfassten 5G-Punkte werden zu einem späteren Zeitpunkt in die Karte mit aufgenommen.

Was kann ich auswählen?

Über die Filter „Netzbetreiber“, „Zeitraum“ und „Netzabdeckung“ kann ausgewählt werden, in welcher Weise die Ergebnisse dargestellt werden. Als Standardeinstellung sind alle Netzbetreiber (Telekom, Vodafone und Telefónica), die letzten zwölf Monate sowie alle Netzabdeckungen (kein Empfang, 2G, 3G, 4G) hinterlegt. Mit einem Klick auf das entsprechende Filtersymbol kann die Auswahl auf einzelne Netzbetreiber, einen anderen Zeithorizont sowie einzelne Netztechnologien verändert werden. Die zugrundeliegenden Messpunkte ändern sich je nach Filter entsprechend. Dies ist in den einzelnen Pop-Up-Fenstern nachvollziehbar.

Warum liegen nicht zu allen Hexagonen Informationen vor?

Die Karte basiert auf den von Nutzern der Funkloch-App gemeldeten Messpunkten. Wenn in einem Hexagon keine Messpunkte erzeugt wurden, enthält die Karte keine Informationen über die dort vorliegende Netztechnologie. Sobald ein Messpunkt vorliegt, wird das entsprechende Hexagon befüllt.

Welche Informationen enthält ein einzelnes Hexagon?

Jedes Hexagon wird gemäß Legende eingefärbt (s. separaten FAQ). Mit einem Klick auf das Hexagon öffnet sich ein Pop-Up-Fenster. Das Pop-Up-Fenster enthält - unterteilt nach den einzelnen Netztechnologien - die Anzahl der in diesem Hexagon aufgezeichneten Messpunkte sowie die Anzahl der Installationen. Die Zahl der Installationen sagt aus, wie viele unterschiedliche Nutzer in etwa diese Messpunkte erzeugt haben. Ein Nutzer kann je Hexagon mehrere Messpunkte erzeugen und dabei auch unterschiedliche Netztechnologien erfassen.

Wie wird ein einzelnes Hexagon eingefärbt?

Liegen für ein Hexagon keine Ergebnisse vor, so wird dieses Hexagon nicht dargestellt. Sobald mindestens ein Messpunkt vorliegt, erhält das Hexagon eine Einfärbung.

In der Karte „alle Netzabdeckungen“ erfolgt die Einfärbung nach dem Mehrheitsprinzip. Die Farbe des Hexagons entspricht der Farbe der Technologie, die in dieser Wabe am häufigsten erfasst wurde. Bei gleicher Anzahl von Messpunkten unterschiedlicher Netztechnologien wird die Farbe der höchsten Netztechnologie angezeigt.

In der Karte für eine einzelne Netzabdeckung wird die Farbe dieser Technologie in verschiedenen Sättigungsstufen abgetragen. Je satter die Farbe, desto höher ist der Anteil der Messpunkte dieser Technologie in Bezug auf alle Messpunkte der Wabe. Die Abstufungen richten sich nach folgender Unterteilung:
  • 0 % = x
  • 0 % < x <= 1%
  • 1 % < x <= 10 %
  • 10 % < x <= 50 %
  • 50 % < x <= 100 %
Die Einfärbung ist folglich am stärksten, wenn der Anteil der Netztechnologie an allen Messpunkten im Hexagon zwischen 50 % und 100 % beträgt.

Welche Zoomstufen gibt es?

Die aggregierten Daten werden in Form eines Hexagons (Wabe) dargestellt. Die Größe der Hexagone ist vom gewählten Zoomfaktor abhängig. Insgesamt gibt es neun Zoomstufen. Je nach Maßstab beträgt die Breite des Hexagons zwischen 25,6 Kilometer (oberste Ebene) und 100 Meter (unterste Ebene). Von einer Zoomstufe zur nächsten Zoomstufe halbiert sich jeweils die Breite eines Hexagons.

Warum wird in der Karte von Netzbetreibern gesprochen und nicht von Anbietern?

Die Funklochkarte bildet die Netzverfügbarkeiten der drei deutschen Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica ab. Andere Telekommunikationsanbieter nutzen eines oder mehrere dieser Netze. Messpunkte von Nutzern anderer Telekommunikationsanbieter sind in den Karten der Netzbetreiber mit enthalten.

Was sind Installationen?

Eine Installation ist eine vom Nutzer auf seinem Endgerät gespeicherte und aktiv zur Netzabdeckungserfassung genutzte Version der Breitbandmessung/Funkloch-App. Die Zahl der Installationen sagt ungefähr aus, wie viele unterschiedliche Nutzer diese Messpunkte erzeugt haben. Die Aussage gilt nur ungefähr, da bei einer Neuinstallation eine neue Installations-ID erzeugt wird. Da ein Nutzer unter Umständen Messpunkte unterschiedlicher Technologie in einem Hexagon aufzeichnet, ist die Gesamtzahl der Installationen in einem Hexagon ggf. kleiner als die Summe der Installationen je Technologie.

Wie interpretiere ich die Karte?

Die Funkloch-Karte enthält die von Nutzern der Funkloch-App gemeldeten Messpunkte. Die Ergebnisse werden aggregiert in Form von Hexagonen (Waben) dargestellt. Das Ergebnis eines Hexagons ist umso aussagekräftiger, je mehr Messpunkte von unterschiedlichen Nutzern (ablesbar an der Anzahl der Installationen) hinterlegt sind. Aus der Gesamtschau der vorliegenden Messpunkte eines Hexagons kann ein Eindruck über die Netzverfügbarkeit in diesem Hexagon gewonnen werden. Hexagone mit einem hohen Anteil an kein Empfang- oder 2G-Messpunkten sind tendenziell schlechter versorgt als Hexagone mit einem hohen 3G- oder 4G-Anteil. Zu berücksichtigen ist, dass die Messpunkte von Endnutzern im Crowdsourcing-Ansatz mit eigenem Endgerät und Mobilfunkvertrag erzeugt wurden und sich nicht gleichmäßig über das Hexagon verteilen.

Sind die Ergebnisse repräsentativ?

Die Funkloch-Karte enthält die von Nutzern der Funkloch-App gemeldeten Messpunkte. Sie ist über einen Crowdsourcing-Ansatz erhoben, d.h. es liegen dort Messergebnisse vor, wo Nutzer der App Messpunkte generiert haben. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ. Die Nutzer der App stellen keinen Querschnitt der Bevölkerung dar und die Messpunkte sind nicht gleichmäßig über ein Hexagon verteilt.

Wie wirkt sich die Datenaggregation auf die Kartendarstellung aus?

Die Ergebnisse einzelner Nutzer werden zu Hexagonen aggregiert. Durch die Aggregation können verzerrte Eindrücke entstehen, beispielsweise durch eine Häufung von Messpunkten an einem bestimmten Ort innerhalb des Hexagons mit besonders guten oder besonders schlechten Empfangsbedingungen oder eine Häufung von Messpunkten mit bestimmten Merkmalen (z.B. im Netz eines bestimmten Netzbetreibers oder mit einem bestimmten Endgerät oder Tarif, beispielsweise hervorgerufen durch Mehrfacherfassungen eines einzelnen Nutzers).

Gibt die höchste dargestellte Netztechnologie eines Netzbetreibers die maximal verfügbare Netztechnologie dieses Netzbetreibers in dem betreffenden Hexagon an?

Die Kartendarstellung gibt unter Umständen keine korrekte Auskunft über die vor Ort maximal verfügbare Netztechnologie eines Netzbetreibers. Dies liegt unter anderem daran, dass die erzeugten Messpunkte vom Endgerät und den vertraglichen Modalitäten des Nutzers abhängen. Beispielsweise können Nutzer mit veralteten/defekten Endgeräten oder einem auf 3G beschränkten Smartphone-Vertrag unter Umständen nicht die komplette verfügbare Netzabdeckung erfassen. Somit kann bspw. 4G verfügbar sein, es wird aber aufgrund des Endgeräts oder des Vertrages nicht erfasst. Bei Anrufen kann es sein, dass im Falle eines Telefonats von 4G auf 2G oder 3G gewechselt wird.

Weitere Einflussgrößen auf das individuell erzielte Messergebnis sind:
  • die Anzahl der Nutzer bzw. Auslastung einer Mobilfunkzelle,
  • die aktuelle Wetterlage,
  • die Geschwindigkeit und Richtung mit der der Nutzer sich durch die Funkzelle bewegt,
  • die Ausrichtung des Endgeräts und Entfernung zum Sendemast,
  • ggf. auf der Strecke zwischen Endgerät und Sendemast befindliche Hindernisse.
Zudem werden Messpunkte nur punktuell innerhalb des Hexagons erzeugt. Es ist möglich, dass zwischen oder neben diesen Messpunkten andere Netztechnologien verfügbar sind.

Ist der Netzbetreiber mit der höchsten angegebenen Netztechnologie der „beste Netzbetreiber“ in dem betreffenden Hexagon?

Mit der Funkloch-App werden im Crowdsourcing-Ansatz Messpunkte aufgezeichnet, indem pro Geoposition festgestellt wird, ob und mit welcher Technologie das mobile Endgerät mit dem Mobilfunknetz verbunden ist. Unter Umständen wird die maximal verfügbare Netztechnologie in dem betreffenden Hexagon nicht erfasst. Die Verbindungsqualität, wie z.B. die verfügbare maximale Datenübertragungsrate wird zudem nicht über die Funkloch-App ermittelt, sondern kann mittels einer Messung über die Breitbandmessung bestimmt werden. Die Ergebnisse der Breitbandmessung werden in einer eigenständigen Karte dargestellt.

Warum wird die Signalstärke nicht abgebildet?

Die Erfassung der Signalstärke ist kein Bestandteil der Netzverfügbarkeitserfassung, sondern spiegelt sich in der Messung der Datenübertragungsrate und der Gegenüberstellung zur vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate wider. Die Messergebnisse werden in einer gesonderten Kartendarstellung – der Breitbandmessung - dargestellt.

Wie aktualisiert sich die Karte?

Die Karte wird einmal wöchentlich aktualisiert. In der App lässt sich im Verlauf – Netzverfügbarkeit einsehen, ob die eigenen Messpunkte an den Server übertragen wurden. Messpunkte, die bis einschließlich Sonntag, 24 Uhr an die Breitbandmessung übermittelt wurden, werden in dem wöchentlichen Aktualisierungsprozess berücksichtigt. Über die Filterfunktion können die Messpunkte der letzten drei, sechs, zwölf oder 24 Monate für die Kartenansicht ausgewählt werden. Standardgemäß sind zunächst die letzten zwölf Monate eingestellt. Messpunkte, die älter als 24 Monate sind, werden aus der Kartenansicht entfernt.

Mit welchem Browser lässt sich die Kartendarstellung nutzen?

Die Kartendarstellung der Funkloch-App unterstützt alle gängigen Browser (z.B. Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari sowie Internet Explorer) in der aktuellen Version. Wird die Karte nicht richtig angezeigt, sollten Sie die Version des von Ihnen genutzten Webbrowsers überprüfen und diesen ggf. auf den neuesten Stand bringen.