Fragen & Antworten

Die häufigsten Fragen und Antworten zur Benutzung der Breitbandmessung
haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Sollten Sie in den hier vorliegenden FAQ die benötigte Information für Ihr Problem nicht finden, stehen wir Ihnen unter der E-Mail Adresse info@breitbandmessung.de gerne zur Verfügung.

Breitbandmessung

Zu Ihren erforderlichen Angaben

Warum wird beim Start mein Standort abgefragt oder warum muss ich meine Postleitzahl angeben?

Die Breitbandmessung nimmt auch regionale Unterschiede in der Netzqualität in den Blick. Um Ihren Anschluss regional zuordnen zu können, wird der Standort und die Postleitzahl Ihres Anschlussgebietes benötigt. Über die Standortangabe/Postleitzahl erfolgt im Rahmen von Jahresberichten die Ermittlung, ob die Messung einem ländlichen, halbstädtischen oder städtischen Bereich zuzuordnen ist.

Die Standortabfrage dient auch der georeferenzierten Kartendarstellung. Die individuellen Messergebnisse werden in aggregierter Form dargestellt.

Mein Anbieter ist nicht im Auswahlmenü aufgeführt bzw. ich weiß nicht, was ich eintragen soll.

Bei der Abfrage Ihres Anbieters geben Sie bitte das Unternehmen an, mit dem Sie einen Vertrag oder Vereinbarung zur Bereitstellung eines Internetzugangs geschlossen haben. Die Namensangabe des Unternehmens finden Sie auf dem Vertrag oder einer Rechnung des Unternehmens.

Zur Vereinfachung der Anbieter-Auswahl können Sie auch nur die Anfangsbuchstaben Ihres Anbieters in das Auswahlfeld eingeben. Sie erhalten dann ein Dropdown mit allen Anbietern zur Auswahl, in deren Bezeichnung die eingegebene Buchstabenkombination vorkommt.

Die Breitbandmessung-App verfügt über einen alphabetisch sortierten Tabellenindex, der bei Apple-Geräten an der rechten Seite bei der Anbieter-Auswahl angezeigt wird. Nachdem der Index ausgewählt wurde, können Sie ihn durch Streichen nach oben oder unten durchblättern und gelangen so zu Ihrem Anbieter.

Der Index erscheint bei Android-Geräten, wenn Sie den Bereich rechts neben der Anbieterliste berühren und dann nach oben oder unten streichen.

Sollte Ihr Anbieter nicht in der Liste enthalten sein, senden Sie uns bitte ein E-Mail mit den genauen Angaben des Anbieters an
info@breitbandmessung.de.

Ich bin mir nicht sicher, welche maximale Datenübertragungsrate oder welchen Tarif-Typ ich vertraglich vereinbart habe. Was soll ich tun?

Die vertraglich vereinbarte maximale Datenübertragungsrate im Download oder der Tarif-Typ wird häufig in der Rechnung oder in der Auftragsbestätigung/im Vertrag genannt. Sollten Sie sie aus Ihren Rechnungs- und Vertragsunterlagen nicht ermitteln können, hilft Ihnen sicherlich auch Ihr Anbieter weiter.

Ich werde nicht nach meinem Tarif-Typ gefragt oder mein Tarif-Typ erscheint nicht im Auswahlmenü. Kann ich deswegen nicht an der Breitbandmessung teilnehmen?

Im Rahmen der Breitbandmessung wird der Tarif-Typ abgefragt. Um eine händische Eingabe zu vermeiden, werden die Tarifdaten der Anbieter in einer regelmäßig zu aktualisierenden Datenbank hinterlegt. Bei der Auswahl der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate im Download und der Tarife werden ausschließlich die von den Anbietern zur Verfügung gestellten Informationen genutzt.

Sollten die Tarifinformationen Ihres Anbieters nicht zur Verfügung stehen, erfolgt lediglich eine Abfrage Ihrer vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate im Download. Sie können hierbei aus einer Liste typischer Datenübertragungsraten wählen. Eine Abfrage des Tarif-Typs erfolgt nicht.

Darüber hinaus besteht bei einzelnen Anbietern die Möglichkeit, die Tarifinformationen automatisiert abzufragen. Die automatische Abfrage der Tarifinformationen erfolgt durch Anklicken des „automatisch“-Button und es gelten dann zusätzlich die Bestimmungen zum Datenschutz und der Nutzungsbedingungen des jeweiligen Anbieters.

Vor und während der Messung

Beim Start der Messung erhalte ich die Fehlermeldung, dass JavaScript oder WebSockets nicht unterstützt werden.

Die Breitbandmessung nutzt HTML5 und wird als native Web-Applikation direkt in Ihrem Browser ausgeführt. Hierzu muss Ihr Browser JavaScript sowie WebSocket-Funktionalitäten bereitstellen, welche in älteren Browsern möglicherweise nicht unterstützt werden. Des Weiteren können Browser Add-ons, wie z. B. Ad-oder Script-Blocker, die korrekte Ausführung der Messung verhindern.

Bitte stellen Sie zur erfolgreichen Messdurchführung sicher, dass Sie eine aktuelle Version Ihres Browsers benutzen und die oben genannten Add-ons deaktiviert werden.

Während der Messung erhalte ich die Meldung, dass ein Fehler aufgetreten ist.

Zur erfolgreichen Messdurchführung ist eine konstante Verbindung von Ihrem Endgerät zu unseren Messservern erforderlich.

Des Weiteren kann die Nutzung von HTTP Proxy-Servern die korrekte Ausführung der Messung verhindern.

Bitte stellen Sie zur erfolgreichen Messdurchführung sicher, dass Sie keine HTTP Proxy Server nutzen und über eine aktive, direkte Verbindung von Ihrem Endgerät zu unseren Messservern verfügen.

Muss ich während der Messung irgendetwas beachten? Wie kann ich eine optimale Testumgebung herstellen?

Ja, bitte führen Sie während der Messung (ca. 40 Sekunden) keine weiteren Anwendungen aus (z. B. Updates) und übertragen Sie in diesem Zeitraum keine weiteren Daten auf Ihrem Breitbandanschluss.

Schließen Sie deshalb auch alle übrigen offenen "Tabs" in Ihrem Browser oder "Apps" auf Ihrem mobilen Endgerät.

Um eine möglichst genaue Aussage zu Ihrem stationären oder mobilen Internetzugangsdienst zu erhalten, sollte die Messung zudem bei stationären Endgeräten mit einem LAN-Kabel und bei mobilen Endgeräten über das Mobilfunknetz erfolgen und nicht drahtlos über WLAN durchgeführt werden. Messungen über WLAN sind möglich, können das Ergebnis aber beeinflussen. Werden WLAN-Messungen identifiziert, fließen sie nicht in die weitere Auswertung mit ein.

Der Datendurchsatz Ihres Modems/Routers oder Endgerätes kann das Testergebnis verschlechtern, falls Ihr Modem/Router oder Endgerät nicht die maximale Datenübertragungsrate Ihres Internetzugangs ausschöpfen kann. Für höhere Datenübertragungsraten (größer gleich 100 Mbit/s) ist es somit nötig, Modem/Router und/oder Endgeräte zu verwenden, die 1.000 Mbit/s (1 Gbit/s) unterstützen. Damit mobile Endgeräte (Smartphones, Tablets und mobile Router) das derzeit schnellste LTE-Netz realisieren können, ist ein Mobilfunkchip mit mindestens LTE Cat. 9 (max. theoretischer Downlink 375 Mbit/s – Uplink 50 Mbit/s) Voraussetzung.

Bei Nutzung Ihres Laptops messen Sie bitte nur mit angeschlossenem Netzteil. Der Energiesparmodus sollte deaktiviert sein.

Bitte beachten Sie außerdem, dass keine weiteren Endgeräte (PC, Tablets etc.) über LAN oder WLAN auf Ihren Breitbandanschluss zugreifen.

Bitte stellen Sie sicher, dass im Falle eines begrenzten Datenvolumens Ihr Datenvolumen noch nicht aufgebraucht ist bzw. bereits gedrosselt wird.

Beachten Sei bitte auch, dass die Messung nicht über Powerline ausgeführt wird.

Welches Datenvolumen wird während einer Messung übertragen?

Die Breitbandmessung nutzt während der kompletten Messdauer die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite. Deshalb ist das übertragene Datenvolumen stark abhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit ihres Breitbandanschlusses.

Beispielsweise wird bei einer Bandbreite von 7,2 zu 1,4 Mbit/s (7,2 Mbit/s im Download zu 1,4 Mbit/s im Upload) circa 15 MB Datenvolumen übertragen, wenn die maximale Bandbreite über die komplette Messdauer zur Verfügung steht. Bei einer Bandbreite von 16 zu 1 Mbit/s würden circa 29 MB, bei 42,2 zu 5,6 Mbit/s circa 81 MB und bei 100 zu 10 Mbit/s circa 184 MB Datenvolumen übertragen.

Bitte beachten Sie, dass Datenverkehr je nach Tarif und beim internationalen Roaming hohe Kosten hervorrufen kann.

Welcher Teil des Internetzugangs wird gemessen?

Die Breitbandmessung misst die Anbindung Ihres Endgeräts zu Messservern. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe und guter Anbindung zum Deutschen Commercial Internet Exchange DE-CIX, dem wichtigsten Internet-Knoten Deutschlands.

Die browserbasierte und mobile Version der Breitbandmessung wurden für Breitbandanschlüsse mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 500 Mbit/s optimiert. Messungen an Anschlüssen mit höheren Datenübertragungsraten sind möglich, fließen aber nicht in weitere Auswertungen ein. Es wird die Paketlaufzeit sowie die Download- und Upload-Geschwindigkeit zwischen Ihrem Endgerät und den Messservern gemessen.

Welche Faktoren können das Ergebnis bei App Messungen beeinflussen?

Mehrere Faktoren haben möglicherweise Einfluss auf das Testergebnis. Dies sind vor allem:
  • die vertraglich vereinbarte maximale Bandbreite Ihres mobilen Internetzugangs (z. B. tarifbedingte Begrenzung der Datenübertragungsrate im Down- und Upload bzw. Drosselung nach Überschreiten eines inkludierten monatlichen Volumens)
  • die Auslastung Ihres Internetzugangsanbieters
  • die Anzahl der aktiven Nutzer, die gemeinsam mit Ihnen die gleiche Mobilfunkzelle und das gleiche Netzsegment verwenden
  • das Endgerät, mit dem Sie testen
  • die verwendete Mobilfunk-Technologie (GPRS, UMTS, LTE)
  • die Mobilfunk Netzabdeckung und Versorgungsqualität an Ihrem Standort, ob Sie sich bei der Mobilfunkmessung innerhalb oder außerhalb eines Gebäudes aufhalten
  • wie schnell Sie sich bewegen (z. B. auf der Autobahn oder im Zug)


Es ist möglich, mit der App auch eine Messung über WLAN durchzuführen. Bitte beachten Sie, dass die Messung dann nicht über einen Mobilfunk-, sondern über einen stationären Anschluss erfolgt.

Welche Faktoren können das Ergebnis bei Web-Browser Messungen beeinflussen?

Mehrere Faktoren haben möglicherweise Einfluss auf das Testergebnis. Dies sind vor allem:
  • die vertraglich vereinbarte maximale Bandbreite Ihres stationären Internetzugangs (z. B. tarifbedingte Begrenzung der Datenübertragungsrate im Down- und Upload bzw. Drosselung nach Überschreiten eines inkludierten monatlichen Volumens)
  • die Auslastung Ihres Internetzugangsanbieters
  • die Anzahl der aktiven Nutzer, die gemeinsam mit Ihnen das gleiche Netzsegment verwenden
  • das Endgerät, mit dem Sie testen
  • die gleichzeitige Nutzung des selben Internetzugangs durch andere Nutzerinnen und Nutzer oder Programme (z. B. E-Mail, Updates, VPN)
  • die Qualität Ihres Modem/Routers
  • die Durchführung der Messung über WLAN

Beim Start oder während der Messung erhalte ich die Meldung, dass die Testanfrage nicht bearbeitet werden kann. Was bedeutet das?

Es kann in Einzelfällen sein, dass eine Messung vorübergehend nicht möglich ist, wenn sehr viele Nutzer zeitgleich auf die Breitbandmessung zugreifen. In diesem Fall werden Sie bereits vor Beginn der Messung informiert. Bitte versuchen Sie es dann zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Trotz Beachtung aller Hinweise ist keine erfolgreiche Messung möglich.

In diesem Fall erreichen Sie uns unter der E-Mail Adresse info@breitbandmessung.de

Zu den Messwerten

Welche Daten werden gespeichert?

Neben Ihren Angaben und den ermittelten Messwerten werden weitere technische Daten aus ihrem Router, sofern möglich, ausgelesen, um ggf. festzustellen, ob neben der Art der Anbindung (LAN/WLAN) auch weitere Faktoren wie z.B. parallele Anwendungen das Messergebnis beeinflussen.

Im Rahmen des Messverfahrens werden bei jeder Messung die unter Punkt 2 des Datenschutzes genannten Ursprungsdaten gespeichert.

In welcher Einheit wird die Anschlussgeschwindigkeit angegeben? Wie erfolgt die Umrechnung zwischen Mbit/s und kbit/s?

Die Anschlussgeschwindigkeit ist in Mbit/s (Megabit pro Sekunde) mit Nachkommastellen angegeben. Die Umrechnung von Mbit/s in kbit/s (kilobit pro Sekunde) erfolgt SI-konform dezimal mit 1 Mbit/s = 1.000 kbit/s = 1.000.000 bit/s.

Der Test ist erfolgreich durchgeführt und das Testergebnis wird angezeigt. Wie kann ich es sichern?

Eine Speicheroption steht Ihnen nach dem Test zur Verfügung. Auf der Webseite können Sie das Ergebnis exportieren oder drucken.

Innerhalb der App können Sie nach dem Test und speichern der Messung das Ergebnis „teilen“. Welche Funktionalität unter „Teilen“ zur Verfügung steht, hängt davon ab, welche Applikationen für diesen Zweck auf dem Endgerät installiert sind (z. B. Facebook, Twitter, Hangouts, etc.).

Weiterhin können Sie die Webseite mit dem Testergebnis über die Druckfunktion ihres Betriebssystems (z.B. Drucken an Drucker oder Drucken in eine Datei) sichern oder indem sie einen Bildschirmausdruck (Screenshot) anfertigen.

Das Messergebnis des Breitbandtests weicht stark von der vertraglich zugesicherten Datenübertragungsrate ab. Ist mein Breitbandanschluss gestört?

Die Messung beruht auf dem Datenaustausch (Download und Upload) zwischen dem Browser/App und den Messservern. Daher muss sichergestellt werden, dass keine anderen Anwendungen auf ihren Breitbandanschluss zugreifen.

Es ist möglich, dass im Hintergrund laufende Anwendungen in den Datenaustausch zwischen Browser/App und Messservern eingebunden sind (z.B. Virenscanner und Firewalls), oder dass lokale LAN-Konfigurationen (z.B. Proxy-Einstellungen) die Datenübertragungsrate beschränken, die dem einzelnen Client zur Verfügung steht. Auch bei Verwendung von Powerline kann die Datenübertragungsrate beschränkt sein. Nach Möglichkeit sollte ein LAN-Kabel verwendet werden. Der PC sollte auch nicht im Energiesparmodus betrieben werden, also mit einem Netzkabel verbunden sein.

Angezeigt wird die beim Browser oder die bei der App festgestellte Datenübertragungsrate. Dabei ist nicht auszuschließen, dass diese durch die genannten Faktoren signifikant beeinflusst wurde. Deshalb deutet eine starke Abweichung nicht zwingend daraufhin, dass der Breitbandanschluss die vertraglich zugesicherte Datenübertragungsrate tatsächlich nicht erbringt. Es bietet sich in derartigen Fällen an, den Test zu wiederholen.

Wie aussagekräftig sind Online-Tests überhaupt?

Die Messung des Datenaustauschs (Download und Upload) zwischen dem Browser/App und einem Messserver kann durch verschiedene Faktoren (z.B. Einstellung der Endkundeneinrichtung sowie andere, parallel laufende Prozesse) beeinflusst werden. Der Endkunde wird daher vor der Messung aufgefordert, neben der Art der Anbindung (LAN) zu prüfen, dass auch weitere Faktoren das Messergebnis nicht beeinflussen. Eine solche Beeinflussung des Messergebnisses durch das verwendete Messsystem ist grundsätzlich unvermeidbar. Die Gestaltung des Tests der Breitbandmessung versucht bereits von vornherein so viele Faktoren wie möglich zu berücksichtigen. Es kann aber dennoch sein, dass die Datenübertragungsrate zwischen Ihrem Browser/der App und dem Messserver geringer ist, als die mit Ihrem Anbieter vereinbarte Datenübertragungsrate.

Zur Kartendarstellung

Wie interpretiere ich die Karte?

In der Karte werden die bisherigen Ergebnisse der Breitbandmessung als Heatmap dargestellt.

Eine punktuelle Darstellung von Einzelmessungen erfolgt aus Datenschutzgründen nicht, da diese ggf. eine Zuordnung einzelner Messungen zu Kunden ermöglicht. Um einen Personenbezug zu verhindern, werden mindestens vier Messungen von unterschiedlichen Anschlüssen je dargestelltem Raster und Filterkriterium zusammengefasst. Liegen weniger als diese Mindestanzahl von vier Messungen vor, erfolgt keine Darstellung des Rasters in der Karte.

Über die Option „Ergebnisansicht“ sowie die Filter „Stationär / Mobil“, „Anbieter“ und Bandbreiteklasse“ kann ausgewählt werden, in welcher Weise die Ergebnisse dargestellt werden sollen.

Bei den in der Karte dargestellten Werten handelt es sich um den sogenannten Median. Der Median ist jener Wert, der genau in der Mitte aller der Größe nach geordneten Beobachtungswerte liegt. So ist für die Werte 1, 2, 4, 8, 16 der Durchschnitt 6,2 (sogenannter arithmetischer Mittelwert). Der Median hingegen ist der Wert 4, da ober- und unterhalb dieses Wertes je zwei andere Beobachtungswerte liegen.

Die Kartendarstellung gibt keine Auskunft über möglicherweise verfügbare Datenübertragungsraten in einem Gebiet. Sie bezieht sich immer auf eine bestimmte Anzahl von Messungen sowie auf das Verhältnis von gemessener zu vertraglich vereinbarter maximaler Datenübertragungsrate.

Die berechneten und dargestellten Werte können ggf. von den tatsächlichen Werten in der Grundgesamtheit abweichen. Dies liegt insbesondere an der ggf. kleinen Anzahl von Messungen für die jeweils dargestellte Region.

Bei der Interpretation ist auch zu beachten, dass verschiedene technische Umstände die Kartendarstellung beeinflussen können, beispielsweise:
  • eine zu hohe oder zu geringe Häufigkeit von Messungen mit bestimmten Merkmalen (z.B. im Netz eines bestimmten Anbieters oder mit einem bestimmten Endgerät),
  • eine atypisch hohe Häufigkeit von Mobilfunk-Messungen mit Endgeräten, deren Durchsatz (Download- bzw. Upload-Datenübertragungsrate) niedriger als die verfügbare Bandbreite ist, oder
  • eine atypisch hohe Häufigkeit von Messungen an einem bestimmten Ort mit besonders guten oder besonders schlechten Empfangsbedingungen bzw. Anschlüssen.

Wie kommt die Farbskala zustande?

Die Farbskala ergibt sich aus dem Wertebereich aller möglichen Messergebnisse. Die Farbe Blau stellt das eine Ende der Farbskala und Gelb das andere Ende dar. Dazwischen werden Farbabstufungen ausgewiesen.

Die Bedeutung der einzelnen Farben wird in einer Legende erläutert.

Welche Rastergrößen kommen bei der Karte zum Einsatz?

Die aggregierten Daten werden in der Karte in Form eines Gitters dargestellt. Die in der Karte sichtbare Rastergröße ist dabei vom gewählten Zoomfaktor abhängig. Je nach Maßstab beträgt die Seitenlänge der Quadrate 10 km, 2,5 km oder 0,5 km. Zu der Rastergröße 0,5 km x 0,5 km liegen derzeit noch nicht ausreichend Messungen vor, so dass diese erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Kartendarstellung gezeigt wird.

Wie genau kann der Standort bestimmt werden?

Bei der Messung wird auch der Standort des eigenen Endgerätes bestimmt, um die Messung in der Kartendarstellung einem Raster zuordnen zu können. Diese Ortung erfolgt abhängig vom Funktionsumfang und der Einstellung Ihres Endgerätes.

Wurde der Standortbestimmung zugestimmt, so wird bei einer Messung mit der App eine netzwerkbasierte Positionsbestimmung im Funknetz durchgeführt. Gleichzeitig wird bei aktiviertem GPS auf dem Endgerät eine genauere Position ermittelt. Zur Standortbestimmung wird jeweils das Verfahren mit der höchsten Genauigkeit herangezogen, das unter den gegebenen Umständen (Signalstärke etc.) verfügbar ist, wobei die Bestimmung über GPS am genauesten ist. Daher wird empfohlen, GPS (sofern verfügbar) zu aktivieren.

Um die Ergebnisse einer im Browser durchgeführten Messung einem Standort zuordnen zu können, wird dieser über den Browser ermittelt. Diese Standortbestimmung basiert auf dem Verfahren der sog. WLAN-basierten Ortung. Das Verfahren funktioniert ähnlich wie die Standortermittlung bei der GPS-Ortung. Die Positionsberechnung erfolgt dabei anhand von WLAN-Ausbreitungsmustern. Sind derartige Daten nicht verfügbar, erfolgt die Bestimmung des Standorts über die IP-Adresse. Letzteres Verfahren liefert allerdings nur ein sehr grobes Ergebnis.

Es werden nur die Messungen auf der Karte dargestellt, deren Standortgenauigkeit mindestens der Rastergröße entspricht. So werden beim 10-km-Raster nur Messungen dargestellt, die auf 10 km oder genauer lokalisiert werden können. Beim 2,5-km-Raster werden dementsprechend nur Messungen verwendet, die mindestens über eine Genauigkeit von 2,5 km verfügen.

Warum handelt es sich bei den in der Karte dargestellten Werten um den sogenannten Median?

Der Median ist jener Wert, der genau in der Mitte aller der Größe nach geordneten Beobachtungswerte liegt. So ist für die Werte 1, 2, 4, 8, 16 der Durchschnitt 6,2 (sogenannter arithmetischer Mittelwert). Der Median hingegen ist der Wert 4, da ober- und unterhalb dieses Wertes je zwei andere Beobachtungswerte liegen.

Der Median ist gegenüber Ausreißern robuster als das arithmetische Mittel.

Gibt die für einen bestimmten Anbieter dargestellte Download-Datenübertragungsrate die maximale Leistungsfähigkeit dieses Anbieters in der betreffenden Rasterzelle an?

Dies muss nicht notwendigerweise der Fall sein. Dass Kunden für diesen Anbieter keine höheren Download-Datenübertragungsraten in dem betreffenden Gebiet gemessen haben, kann auch daran liegen, dass diese lediglich Verträge mit niedrigen maximalen Download-Datenübertragungsraten abgeschlossen haben und somit auch keine höheren Raten seitens des Anbieters bereitgestellt werden. Ggf. wäre der Anbieter jedoch in der Lage, höhere Download-Datenübertragungsraten bereitzustellen. Ob dies tatsächlich der Grund für die niedrige Download-Datenübertragungsrate in Mbit/s ist, können Sie u. U. selbst überprüfen, indem Sie im Filter eine andere Bandbreiteklasse wählen.

Gibt es in der betreffenden Rasterzelle über die genannten Anbieter hinaus keine weiteren Anbieter?

Es kann ggf. noch weitere Anbieter geben, die nur deshalb nicht aufgeführt werden, weil für diese Anbieter in der betreffenden Rasterzelle weniger als 4 Messergebnisse von unterschiedlichen Anschlüssen vorliegen.

Ist der Anbieter, für den der höchste Download in Mbit/s angegeben wird, der „beste Anbieter“ in der betreffenden Rasterzelle?

Aus Datenschutzgründen erfolgt die Darstellung von Ergebnissen für einen Anbieter erst, wenn diese von mindestens 4 unterschiedlichen Anschlüssen vorliegen.

Es könnte deshalb noch weitere Anbieter mit besseren Messwerten geben, die nicht namentlich genannt werden, weil für diese Anbieter in der betreffenden Rasterzelle weniger Messergebnisse vorliegen.

Weiterhin könnten in dieser Rasterzelle Anbieter verfügbar sein, von denen noch keine Messergebnisse vorliegen.

Dass die Kunden eines namentlich aufgelisteten Anbieters keine höheren Download-Datenübertragungsraten in dem betreffenden Gebiet gemessen haben, kann auch daran liegen, dass diese lediglich Verträge mit niedrigen maximalen Download-Datenübertragungsraten abgeschlossen haben und somit auch keine höheren Raten seitens des Anbieters bereitgestellt werden. Ggf. wäre der Anbieter jedoch in der Lage, höhere Download-Datenübertragungsraten bereitzustellen.

Warum weicht die Anzahl der Upload Messungen (in Mbit/s oder in %) von der Anzahl der Download Messungen ab?

Dieses kann einerseits an nicht durchgeführten Messungen im Upload liegen, z. B. wenn die Messung frühzeitig abgebrochen oder aus einem anderen Grund nicht richtig ausgeführt wurde. In derartigen Fällen liegen dann zwar die Ergebnisse für den Download vor, für den Upload hingegen nicht.

Anderseits kann es dazu kommen, dass die Upload-Rate in % nicht berechnet werden kann, weil der Bezugswert für den Tarif-Typ nicht vorhanden ist bzw. in der Anbieterdatenbank der Breitbandmessung nicht vorliegt. Für die Download-Rate ist ein Bezugswert immer vorhanden, da dieser entweder händisch eingegeben oder über den jeweiligen Tarif ermittelt wird. Es kann daher vorkommen, dass für die Bildung des Verhältniswertes für den Download eine größere Anzahl an Messungen als für den Upload herangezogen wird.

Mit welchem Browser lässt sich die Kartendarstellung nutzen?

Die Kartendarstellung der Breitbandmessung unterstützt alle gängigen Browser (z. B. Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari sowie Internet Explorer) in der aktuellen Version.

Wird die Karte nicht richtig angezeigt, sollten Sie die Version des von Ihnen genutzten Webbrowsers überprüfen und diesen ggf. auf den neusten Stand bringen. Sie können die Aktualisierung mittels einer Update-Funktion innerhalb Ihres jeweiligen Browsers durchführen.
Breitbandmessung Desktop-App

Nutzerangaben

Mein Anbieter ist nicht im Auswahlmenü aufgeführt bzw. ich weiß nicht, was ich eintragen soll.

Bei der Abfrage Ihres Anbieters geben Sie bitte das Unternehmen an, mit dem Sie einen Vertrag zur Bereitstellung eines Internetzugangs im Festnetz geschlossen haben. Die Namensangabe des Unternehmens finden Sie auf dem Vertrag, dem Produktinformationsblatt oder einer Rechnung des Unternehmens.

Zur Vereinfachung der Anbieter-Auswahl können Sie auch nur die Anfangsbuchstaben Ihres Anbieters in das Auswahlfeld eingeben. Sie erhalten dann ein Auswahlmenü mit allen Anbietern zur Auswahl, in deren Bezeichnung die eingegebene Buchstabenkombination vorkommt.

Sollte Ihr Anbieter nicht in der Liste enthalten sein, senden Sie uns bitte ein E-Mail mit den genauen Angaben des Anbieters an service@breitbandmessung.de.

Ich bin mir nicht sicher, welche maximale Datenübertragungsrate oder welchen Tarif-Typ ich vertraglich vereinbart habe. Was soll ich tun?

Die vertraglich vereinbarte maximale Datenübertragungsrate im Download oder der Tarif-Typ wird im Produktinformationsblatt aufgeführt. Dieses erhalten Sie bei Verträgen, die nach dem 01.06.2017 abgeschlossen wurden, durch Ihren Anbieter. Häufig wird die Datenübertragungsrate auch in der Rechnung, in der Auftragsbestätigung oder im Vertrag genannt.

Sollte Ihnen kein Produktinformationsblatt vorliegen oder Sie die Daten aus Ihren Rechnungs- und Vertragsunterlagen nicht ermitteln können, hilft Ihnen sicherlich Ihr Anbieter weiter.

Ich werde nicht nach meinem Tarif-Typ gefragt oder mein Tarif-Typ erscheint nicht im Auswahlmenü. Kann ich deswegen keine Messkampagne durchführen?

Im Rahmen der Nutzerangabe wird der Tarif-Typ abgefragt. Um eine händische Eingabe zu vermeiden, werden die Tarifdaten der Anbieter in einer regelmäßig aktualisierten Datenbank hinterlegt.

Sollten der Tarif-Typ Ihres Anbieters nicht zur Verfügung stehen, können Sie die nötigen Tarifinformationen manuell eingeben. Die Tarifinformationen entnehmen Sie bitte dem Produktinformationsblatt, dem Vertrag oder einer Rechnung zu Ihrem Anschluss.

Welche Tarifinformationen müssen angegeben werden?

Im Rahmen der Nutzerangabe wird der Tarif-Typ abgefragt. Mit Ihrer Auswahl des Anbieters und der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate wird Ihnen eine Liste von Tarifen des Unternehmens angezeigt, die zu Ihren Angaben passen. Sollte Ihr Tarif nicht enthalten sein, können Sie die nötigen Informationen auch manuell eingeben.
Bei der manuellen Eingabe werden die vertraglich vereinbarten Tarifbestandteile abgefragt:
  • Maximale Datenübertragungsrate im Download
  • Normalerweise zur Verfügung stehende Datenübertragungsrate im Download
  • Minimale Datenübertragungsrate im Download
Die Tarifinformationen entnehmen Sie bitte dem Produktinformationsblatt, dem Vertrag oder einer Rechnung zu Ihrem Anschluss.

Die Angabe der maximalen Datenübertragungsrate ist eine Pflichtangabe. Angaben zur normalerweise zur Verfügung stehenden oder minimalen Datenübertragungsrate sind optional. Bei Fehlen dieser Angaben kann eine erhebliche, kontinuierliche oder regelmäßig wiederkehrende Abweichung nur bezogen auf die maximale Datenübertragungsrate bestimmt werden.

Bei der Eingabe erfolgt eine Plausibilitätsprüfung. Die vereinbarte maximale Datenübertragungsrate muss größer oder gleich der normalerweise zur Verfügung stehenden Datenübertragungsrate sein, welche wiederum größer oder gleich der minimalen Datenübertragungsrate sein muss.

Warum muss ich meine Postleitzahl angeben?

Die Breitbandmessung nimmt auch regionale Unterschiede in der Netzqualität in den Blick. Um Ihren Anschluss regional zuordnen zu können, wird die Postleitzahl Ihres Anschlussgebietes benötigt. Über die Postleitzahl erfolgt im Rahmen von Jahresberichten u.a. die Ermittlung, ob die Messung einem ländlichen, halbstädtischen oder städtischen Bereich zuzuordnen ist.

Maximale Datenübertragungsraten größer 500 Mbit/s können nicht augewählt werden?

Die Breitbandmessung Desktop-App wurde bei Nutzung eines 32-Bit Betriebssystems für Messungen an Breitbandanschlüsse mit einer Datenübertragungsrate von maximal bis zu 500 Mbit/s optimiert. Für Messungen an Anschlüssen mit einer vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate größer 500 Mbit/s nutzen Sie bitte ein 64-Bit Betriebssystem. Die Breitbandmessung Desktop-App unterstützt beide Varianten (32- und 64-Bit).

Maximale Datenübertragungsraten größer 250 Mbit/s können unter Windows 7 nicht ausgewählt werden?

Die Breitbandmessung Desktop-App wurde bei Nutzung eines Windows 7 Betriebssystems für Messungen an Breitbandanschlüsse mit einer Datenübertragungsrate von maximal bis zu 250 Mbit/s optimiert. Für Messungen an Anschlüssen mit einer vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate größer 250 Mbit/s nutzen Sie bitte ein Windows Betriebssystem ab Version 8.

Messkriterien

Was ist eine Messkampagne?

Eine Messkampagne umfasst eine Mindestanzahl von Messungen, welche innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne durchzuführen sind. Mit der Desktop-App muss eine Messkampagne innerhalb von 14 Tagen abgeschlossen werden.

Die Messkampagne beinhaltet die Tarifinformationen des Anschlusses, die Sie in den Nutzerangaben vorgenommen haben. Die zugehörigen Messungen dürfen nur an diesem Anschluss durchgeführt werden. Möchten Sie eine Messkampagne an einem anderen Anschluss durchführen, so müssen Sie eine noch laufende Kampagne durch Änderung der Nutzerangaben beenden und eine neue Kampagne starten.

Welche Kriterien sind für eine erfolgreiche Messkampagne nötig?

Die Messkampagne muss folgende Anforderungen erfüllen:

  • Es sind an zwei unterschiedlichen Tagen jeweils mindestens 10 Messungen durchzuführen.
  • Die zwei Messtage müssen innerhalb von 14 Tagen nach Start der Messkampagne liegen.
  • Der zeitliche Mindestabstand zwischen zwei Messungen darf 5 Minuten nicht unterschreiten.

Darüber hinaus sind die technischen Hinweise zur Durchführung der Messungen zu beachten.

Vor und während der Messung

Wann sollte die Desktop-App genutzt werden?

Die Breitbandmessung Desktop-App erlaubt es Ihnen, die tatsächliche Datenübertragungsrate Ihres Breitbandanschlusses zu messen und so eine ggf. vorliegende erhebliche, kontinuierliche oder regelmäßig wiederkehrende Abweichung der vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate von Festnetzanschlüssen im Download zu erfassen.

Das Programm berücksichtigt die von der Bundesnetzagentur festgelegten Kriterien zur Erfassung einer solchen Abweichung auf Grundlage einer europäischen Verordnung.

Darüber hinaus werden die Vorgaben an die Durchführung einer Messkampagne berücksichtigt.

Sie können eine Messkampagne durchführen und erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein Messprotokoll mit einer Aussage, ob eine Abweichung der vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate nach den von der Bundesnetzagentur festgelegten Kriterien festgestellt werden konnte.

Die Messprotokolle werden innerhalb der Desktop-App gespeichert; diese können in einem externen PDF Programm geöffnet oder in einem Dateiordner Ihrer Wahl gespeichert werden.

Während der Messung erhalte ich die Meldung, dass ein Fehler aufgetreten ist.

Zur erfolgreichen Messdurchführung ist eine konstante Verbindung von Ihrem Endgerät zu den Messservern der Breitbandmessung erforderlich.

Des Weiteren kann die Nutzung von HTTP Proxy-Servern die korrekte Ausführung der Messung verhindern.

Bitte stellen Sie zur erfolgreichen Messdurchführung sicher, dass Sie keine HTTP Proxy-Server nutzen und über eine aktive, direkte Verbindung von Ihrem Endgerät zu unseren Messservern verfügen.

Muss ich während der Messung irgendetwas beachten?

Bitte beachten Sie die technischen Hinweise zur Durchführung der Messung, die Ihnen vor jeder Messung angezeigt werden.

Einige technische Hinweise werden vor jeder Messung aktiv geprüft. Dies kann zu einer Verhinderung der Messdurchführung führen, bis diese Voraussetzung erfüllt ist. Wird beispielsweise eine WLAN-Verbindung festgestellt, so wird die Durchführung von Messungen unterbunden. Messungen können erst nach einer Deaktivierung der WLAN-Verbindung und mittels aktiver LAN-Verbindung vorgenommen werden. Ebenso wird eine ausreichende Leistung der Netzwerkkarte und eine aktive Stromversorgung bei einer Laptopnutzung aktiv geprüft.

Welche technischen Hinweise sind zu beachten?

Bitte beachten Sie die technischen Hinweise zur Durchführung der Messung um Einflüsse auf die Messung zu vermeiden.

Diese sind vor allem:
  • WLAN deaktivieren
  • Ausreichende Leistung der Netzwerkkarte
  • Laptop an Stromversorgung anschließen
  • Direkte LAN-Verbindung mit Router
  • Keine parallelen Anwendungen und Datenverkehre
  • Ausreichend inkludiertes Datenvolumen
  • Aktuelle Router-Firmware
  • Energiesparmodus deaktivieren

Beim Start der Applikation wird das Betriebssystem angewiesen, gegebenenfalls konfigurierte Energiesparmodi während der Laufzeit der Applikation auszusetzen. Sollte während einer Messung der PC dennoch in den Ruhemodus wechseln (z.B. zuklappen eines Laptops, Betätigung des Ein-/Ausschalters etc.), wird die aktuell laufende Messung abgebrochen und verworfen.

Welche weiteren Faktoren können das Ergebnis der Messung beeinflussen?

Mehrere Faktoren haben möglicherweise Einfluss auf das Testergebnis. Dies sind vor allem:
  • die vertraglich vereinbarte maximale Bandbreite Ihres stationären Internetzugangs (z. B. tarifbedingte Begrenzung der Datenübertragungsrate bzw. Drosselung nach Überschreiten eines inkludierten monatlichen Datenvolumens),
  • die Auslastung Ihres Internetzugangsanbieters,
  • die Anzahl der aktiven Nutzer, die gemeinsam mit Ihnen das gleiche Netzsegment verwenden und/oder
  • die Qualität Ihres Modems/Routers

Welches Datenvolumen wird während einer Messung übertragen?

Die Breitbandmessung nutzt während der kompletten Messdauer die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite. Deshalb ist das übertragene Datenvolumen abhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit Ihres Breitbandanschlusses.

Beispielsweise wird bei einer Bandbreite von 16 Mbit/s im Download circa 26 MB Datenvolumen übertragen, wenn die maximale Bandbreite über die komplette Messdauer zur Verfügung steht. Bei einer Bandbreite von 50 Mbit/s würden circa 82 MB, bei 100 Mbit/s circa 163 MB, bei 200 Mbit/s circa 325 MB und bei 400 Mbit/s circa 650 MB Datenvolumen übertragen.

Welcher Teil des Internetzugangs wird gemessen?

Es wird die Anbindung Ihres Endgeräts zu den Messservern der Breitbandmessung gemessen. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zum wichtigsten Internet-Knoten Deutschlands (DE-CIX) und sind direkt über mehrere BGP-Router redundant mit der Apollon Plattform des DE-CIX verbunden.

Die Breitbandmessung Desktop-App wurde in der 64-Bit-Variante optimiert für Breitbandanschlüsse mit einer Datenübertragungsrate von maximal bis zu 1.000 Mbit/s (1 Gbit/s). Bei der 32-Bit-Variante sind Messungen an Breitbandanschlüssen mit einer Datenübertragungsrate von maximal bis zu 500 Mbit/s möglich. Es wird die Download-Geschwindigkeit zwischen Ihrem Endgerät und den Messservern gemessen.

Beim Start oder während der Messung erhalte ich die Meldung, dass die Testanfrage nicht bearbeitet werden kann. Was bedeutet das?

Es kann in Einzelfällen dazu kommen, dass eine Messung vorübergehend nicht möglich ist, wenn sehr viele Nutzer zeitgleich auf die Server der Breitbandmessung zugreifen. In diesem Fall werden Sie bereits vor Beginn der Messung informiert. Bitte versuchen Sie es dann zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Trotz Beachtung aller Hinweise ist keine erfolgreiche Messung möglich.

In diesem Fall erreichen Sie uns unter der E-Mail Adresse service@breitbandmessung.de

Zu den Messwerten

Welche Daten werden gespeichert?

Neben Ihren Angaben und den ermittelten Messwerten werden bei jeder Messung weitere technische Daten erfasst. Diese sind in den Datenschutzbestimmungen unter Punkt 2 aufgeführt.

In welcher Einheit wird die Anschlussgeschwindigkeit angegeben? Wie erfolgt die Umrechnung zwischen Mbit/s und kbit/s?

Die Anschlussgeschwindigkeit ist in Mbit/s (Megabit pro Sekunde) mit Nachkommastellen angegeben. Die Umrechnung von Mbit/s in kbit/s (Kilobit pro Sekunde) erfolgt SI-konform dezimal mit 1 Mbit/s = 1.000 kbit/s = 1.000.000 bit/s.

Messprotokoll

Wann wird das Messprotokoll erstellt?

Das Messprotokoll wird unmittelbar nach Erreichen der Kriterien einer Messkampagne (siehe FAQ Welche Kriterien sind für eine erfolgreiche Messkampagne nötig?) erstellt und innerhalb der Applikation gespeichert.

Sie haben auch die Möglichkeit eine Messkampagne vorzeitig zu beenden und die Erstellung eines Protokolls zu starten, wenn für den zweiten Messtag die Mindestanzahl von 10 Messungen vorliegt. Das Protokoll wird Ihnen unter dem Menü-Punkt „Messprotokoll“ zum Öffnen oder Speichern in einen Dateiordner Ihrer Wahl bereitgestellt.
Das Messprotokoll im PDF-Format ist digital signiert.

Wie kann das Protokoll gespeichert werden?

Unter dem Menü-Punkt „Messprotokoll“ können Sie die erfolgreich abgeschlossenen Messkampagnen öffnen oder in einen Dateiordner Ihrer Wahl speichern.

Welche Programme sind zur Betrachtung des Protokolls nötig?

Zur Betrachtung des Messprotokolls benötigen Sie ein Programm zur Anzeige von PDF-Dateien (PDF-Reader). Zur Anzeige der digitalen Signatur des PDF-Dokumentes verwenden Sie bitte den PDF-Reader von Adobe.

Wann liegt eine erhebliche, kontinuierliche oder regelmäßig wiederkehrende Abweichung der gemessenen Datenübertragungsrate zur vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate vor?

Eine Abweichung der gemessenen zur vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate von Festnetz-Breitbandanschlüssen im Download i.S.d. Art. 4 Abs. 4 Verordnung (EU) 2015/2120 entsprechend der Mitteilung 485/2017 im Amtsblatt 13/2017 der Bundesnetzagentur liegt dann vor, wenn:
  • 1. nicht an mindestens zwei Messtagen jeweils mindestens einmal 90% der vertraglich vereinbarten maximalen Geschwindigkeit erreicht werden,
  • 2. die normalerweise zur Verfügung stehende Geschwindigkeit nicht in 90% der Messungen erreicht wird oder
  • 3. die vertraglich vereinbarte minimale Geschwindigkeit an mindestens zwei Messtagen jeweils unterschritten wird.
Für die Annahme einer erheblichen, kontinuierlichen oder regelmäßig wiederkehrenden Abweichung bei der Download-Geschwindigkeit ist es ausreichend, wenn eine Abweichung in einem der Fälle vorliegt.

Weitere Informationen zum Protokoll können der Beschreibung der Desktop-App entnommen werden.
Netzverfügbarkeit

Erforderliche Angaben

Warum muss der Standort freigegeben werden?

Um die von Ihrem Endgerät aktuell genutzte Netztechnologie regional zuordnen und Ihnen auf einer Karte anzeigen zu können, benötigen wir Ihren Standort. Messpunkte werden nur dann erhoben, wenn die Positionsgenauigkeit bei 50 Meter oder darunter liegt. Ist der Standort zu ungenau (über 50 Meter), findet eine Erfassung nicht statt.

Die Standortzuordnung dient auch der geplanten, aggregierten Kartendarstellung. Die individuellen Ergebnisse aller Nutzer werden hier zusammengefasst dargestellt.

Vor und während der Erfassung

Welche Netze werden auf meinem Endgerät erfasst?

Innerhalb der Netzverfügbarkeitserfassung werden der Mobilfunknetzbetreiber und die Technologie erfasst, mit dem/der Ihr Endgerät aktuell verbunden ist. Es erfolgt somit eine Aufzeichnung der Verfügbarkeit ausschließlich zu Ihrem Anbieter bzw. zu dem Mobilfunknetzbetreiber, mit dem sich Ihr Endgerät laut Vertrag verbinden darf.

Eine Unterscheidung hinsichtlich mobiler virtueller Netzwerkbetreiber wird nicht vorgenommen.

Ist eine Netzerfassung auch in einem Funkloch möglich und wie werden die Ergebnisse übermittelt?

Die Erfassung ist unabhängig von der Netzverfügbarkeit möglich und findet somit auch in einem Funkloch statt. Die erhobenen Messpunkte werden auf dem Endgerät gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt bei einer ausreichend guten Datenverbindung (WLAN, 3G/4G) übermittelt.

Muss ich während der Netzerfassung irgendetwas beachten? Wie kann ich eine optimale Umgebung herstellen?

Bitte stellen Sie sicher, dass im Falle eines LTE-Vertrages auch die entsprechende Datenoption auf Ihrem Endgerät freigeschaltet wurde.

Öffnen Sie unter Apple iOS "Einstellungen" und tippen Sie auf "Mobiles Netz" und anschließend auf "Datenoptionen". Aktivieren Sie LTE für "Sprache & Daten".

Bei Android aktivieren Sie bitte unter dem Menüpunkt "Mobile Netzwerke" den Netzmodus "4G/3G/2G" (automatisch verbinden). Die Menüpunkte können je nach Hersteller und Version variieren.

Bitte stellen Sie des Weiteren sicher, dass ein ggf. vorhandener Energiesparmodus bei Nutzung der Netzverfügbarkeit deaktiviert wurde.

Öffnen Sie unter Apple iOS "Einstellungen" und tippen Sie auf "Batterie". Stellen Sie den Stromsparmodus ggf. auf die Position aus.

Unter Android deaktivieren Sie den Energiesparmodus innerhalb der "Einstellungen" unter dem Menüpunkt "Gerätewartung" in dem Unterpunkt "Akku". Menüpunkte können je nach Hersteller und Version variieren.

Belastet die Aufzeichnung mein Mobilfunk-Datenkontingent?

Während einer Netzverfügbarkeitserfassung werden Ihnen die einzelnen Messpunkte auf einer Karte angezeigt. Die bei den Betriebssystemen (Android und Apple iOS) nativ bereitgestellten Kartenfunktionen laden das nötige Kartenmaterial im Laufe der Erfassung über die zur Verfügung stehende Datenverbindung. Gegebenenfalls greifen die Kartenfunktionen auf bereits zwischengespeicherte Karten zurück und reduzieren somit die zu ladenden Daten.

Bei der Erfassung der Messpunkte und einer anschließenden Übermittlung an die Auswertesysteme werden pro 100 Messpunkte ca. 0,1 MB (Megabyte) Daten übertragen.

Kann die Datennutzung bei Nutzung der Verfügbarkeitserfassung reduziert werden?

Sie haben die Möglichkeit die Anwendung in den Hintergrund zu legen und somit das Laden einzelner Kartenabschnitte zu reduzieren.

Muss die Aufzeichnung bei der Erfassung die ganze Zeit angezeigt werden, oder kann das Smartphone anderweitig genutzt werden?

Nach Start der Aufzeichnung können Sie parallel andere Anwendungen nutzen. Die Netzerfassung läuft bis zu einer aktiven Beendigung durch den Anwender weiter. Die laufende Erfassung wird Ihnen unter Apple iOS mit einer blauen Darstellung der Uhr angezeigt. Bei Android erhalten Sie eine bleibende Benachrichtigung in der Hinweisanzeige.

Was bedeutet die Anzeige "Eine ungenaue Geoposition (größer 50 Meter) wurde erkannt."?

Für eine Zuordnung der individuellen Netzverfügbarkeit zu einem Ort, wird eine Geo-Positionsgenauigkeit von 50 Meter oder kleiner vorausgesetzt.

Innerhalb von Gebäuden, Zügen oder Autos kann der GPS-Empfang z.B. durch metallbedampfte Scheiben beeinträchtigt werden und die geforderte Genauigkeit von 50 Meter oder weniger ggf. nicht erreicht werden. Eine Aufzeichnung der aktuellen Netzverfügbarkeit findet in diesem Fall nicht statt. Sobald eine Positionsbestimmung die Anforderungen wieder erfüllt, erfasst die App weitere Messpunkte. Durch Positionsänderung des Endgeräts können Sie ggf. den GPS-Empfang ihres Smartphones verbessern.

Was bedeutet die Anzeige "Eine aktive WLAN-Verbindung wurde erkannt."?

Ziel ist die Erfassung des Status quo der in Deutschland verfügbaren Netzverfügbarkeiten im Mobilfunk. Eine Erfassung der WLAN-Versorgung steht nicht im Fokus.

Für die Dauer einer aktiven WLAN-Verbindung werden keine Messpunkte erfasst. Nach Deaktivierung der WLAN-Funktionalität oder einem Ausbuchen aus dem WLAN wird die Erfassung automatisch fortgesetzt.

Was bedeutet die Anzeige "Der Flugmodus und/oder eine deaktivierte Option "Mobile Daten" wurden erkannt."?

Sollte der Flugmodus Ihres Endgerätes aktiv sein oder Sie eine mobile Datennutzung (nur Apple iOS) auf Ihrem Endgerät deaktiviert haben, wird die Erfassung der Netzverfügbarkeit für die Dauer des aktiven Flugmodus bzw. der deaktivierten mobilen Datennutzung ausgesetzt.

Nach Beendigung des Flugmodus oder Aktivierung der Datennutzung wird die Erfassung automatisch fortgesetzt.

Warum liegen die Messpunkte teilweise unterschiedlich weit auseinander?

Der Abstand zwischen den Messpunkten bestimmt sich abhängig von der festgestellten Geschwindigkeit, mit der Sie sich bewegen.

Ab einer Geschwindigkeit von über 10 m/s (z. B. Fortbewegung in einem Auto oder Zug) wird ca. alle 50 Meter eine Netzerfassung vorgenommen. Bei einer Geschwindigkeit zwischen 4 m/s und 10 m/s (z. B. Fortbewegung mit einem Fahrrad) erfolgt eine Erfassung ca. alle 25 Meter und bei unter 4 m/s (z. B. Fortbewegung zu Fuß) ca. alle 10 Meter.

Was bedeutet die Erfassung von „kein Netz“?

Die Erfassung von „kein Netz“ entspricht dem aktuellen Status Ihres Endgeräts und bedeutet, dass Ihr Endgerät keinen Empfang hat. Ggf. können aber andere Nutzer an dieser Stelle eine Netzverbindung vorweisen. Dies kann an der vereinbarten Leistung des Mobilfunkvertrages oder technischen Einflussfaktoren wie z. B. der Endgeräteleistung liegen. Des Weiteren wird bei einer Netzverfügbarkeitserfassung ausschließlich das Netz erfasst, mit dem sich Ihr Endgerät verbinden darf. Weitere ggf. an diesem Standort verfügbare Mobilfunknetze werden nicht erfasst.

Welche Faktoren können das Ergebnis beeinflussen?

Mehrere Faktoren haben möglicherweise Einfluss auf die Netzverfügbarkeit. Dies sind vor allem:

  • die Entfernung des Endgeräts zum Sendemast,
  • die Ausrichtung der Antenne,
  • ggf. auf der Strecke zwischen Endgerät und Sendemast befindliche Hindernisse,
  • das Endgerät (u. a. technisch realisierte Sende-/Empfangsleistung, unterstützte Mobilfunktechnologie),
  • die aktuelle Wetterlage,
  • die aktuelle Geschwindigkeit und Richtung mit der Sie sich durch die Funkzelle bewegen,
  • die vertraglich vereinbarten nutzbaren Mobilfunktechnologien.

Zu den erfassten Werten

Wann werden die Daten übermittelt?

Nach dem Beenden der Erfassung werden die Ergebnisse auf dem Endgerät gespeichert sowie an die Breitbandmessung übermittelt. Sollte zu diesem Zeitpunkt keine Anbindung mit ausreichender Bandbreite (3G, 4G oder WLAN) vorliegen, erfolgt die Übertragung zu einem späteren Zeitpunkt bei Vorliegen einer entsprechenden Anbindung.

Welche Daten werden gespeichert?

Neben den ermittelten Messpunkten und der ermittelten Mobilfunktechnologie werden weitere technische Daten erhoben, um ggf. festzustellen, ob weitere Faktoren wie z. B. der Endgerätetyp das Messergebnis beeinflussen.

Bei jeder Erfassung werden die unter Punkt 2 des Datenschutzes genannten Ursprungsdaten gespeichert.